WDR Kinderrechtepreis für traumapädagogische Arbeit

Traumapädagigische Fortbildung für Kinder wird gewürdigt.

WDR Kinderrechtepreis für traumapädagogische Arbeit

Traumapädagogische Kinderfortbildung

Der WDR würdigt mit dem Kinderrechtepreis seit 1994 vorbildliche Initiativen für und von Kindern in Nordrhein-Westfalen. Am 28. Juni 2018 wurden die Preisträger aus fast 1000 Einsendungen ausgesucht.

Mit einem Happy End für Menden: Der 3. Platz des Kinderrechtepreises geht an die Evangelische Jugendhilfe Menden für ihre Traumapädagogische Kinderfortbildung: „Kindern mit traumatischen Erfahrungen hilft die evangelische Jugendhilfe Menden, das „Gefängnis im eigenen Kopf zu verstehen“. Die positive Wirkung der Kinderfortbildungen war für die Jury ausschlaggebend. Kinder erlernen Strategien, um sich selber besser zu verstehen, ihre negativen Erlebnisse zu verarbeiten und einen guten Weg in eine selbstbestimmte Zukunft zu finden.“, heißt es in der Pressemitteilung des WDR.

Gleich zwei Jurys haben gleichberechtigt über den WDR Kinderrechtepreis entschieden. Eine Kinder- und eine Erwachsenenjury. Die Kinderjury besteht aus acht Jungen und Mädchen zwischen acht und zehn Jahren, die sich selbst bereits für Kinderrechte engagiert haben. Vertreter großer Kinderhilfswerke und Fachleute für Kinderrechte bilden ebenso wie eine Vertreterin des NRW-Ministerpräsidenten Armin Laschet die Erwachsenenjury.

Im September wird der Preis übergeben

Die Jury zeigte sich beeindruckt von der positiven Wirkung der Kinderfortbildungen. Auf diese Weise könnten Kinder Strategien erlernen, um sich selber besser zu verstehen, ihre negativen Erlebnisse zu verarbeiten und einen guten Weg in eine selbstbestimmte Zukunft zu finden.

Am 23. September 2018 geht es nun nach Köln. Dort wird im Funkhaus des WDR in Köln der Preis persönlich übergeben.

Der erste Preis (2500 Euro) geht in diesem Jahr an das Bonner Projekt „Generation Z – kann doch was!“. Der zweite Preis (2000 Euro) wird an die 8b der Friedrich-Albert-Lange-Schule in Solingen verliehen, die eine Patenschaft für das Kinderhospiz in Burgholz übernommen hat. Den dritten Preis (1000 Euro) erhält die „Traumapädagogische Kinderfortbildung“ der evangelischen Jugendhilfe Menden. Ein nicht dotierter Sonderpreis geht an „Aufrichten, ein Kreativprojekt für geflüchtete Kinder und Jugendliche“ in Duisburg.

Weitere Informationen zur Traumapädagogischen Kinderfortbildung